Zeche Auguste Victoria in Marl – Vom Ende der Kohle zum Anfang neuer Chancen
Die Zeche Auguste Victoria in Marl war über ein Jahrhundert ein Symbol des Ruhrgebiets. Am 18. Dezember 2015 wurde hier die letzte Tonne Steinkohle gefördert – ein Datum, das als Ende der aktiven Steinkohleförderung in Marl in die Geschichte einging. Die Schließung traf viele Bergleute und ihre Familien tief. Heute steht das Areal für drei große Themen: den Erhalt von Industriekultur, die Transformation durch das Projekt gate.ruhr und die Ewigkeitsaufgabe Grubenwasserhaltung. Damit ist Auguste Victoria ein Spiegelbild des Strukturwandels im Revier: vom Pütt zur Zukunftsfläche.